Warum Storytelling so wichtig ist!

von | 20.05.2021 | LinkedIn

Haben Sie schon einmal über Storytelling nachgedacht? Vielleicht hatten auch Sie schon einmal den Gedanken eine Geschichte zu erzählen, bevor Sie Ihren nächsten Beitrag bei LinkedIn verfasst und gepostet haben.

Doch was genau ist eigentlich Storytelling?

Storytelling wird auch als Übersetzungsleistung gesehen. Der Storyteller übersetzt die Erkenntnisse aus dem, was er in den vorliegenden Daten erkennt. Er führt eine Datenanalyse durch und übersetzt die Daten in eine Sprache, die jeder Zuhörer versteht.

Doch Daten allein zu berichten reicht nicht aus! Gute Geschichten sprechen die Emotionen von Menschen an. Menschen lernen daraus und können diese Geschichten im Kern weitererzählen. Geschichten bewegen und sie führen zu Veränderungen. Sie können sich Storytelling beispielsweise wie die Handlung eines Films vorstellen:
Es kommen wesentliche Bestandteile drinnen vor, wie die Beschreibung der Ausgangssituation, ein Held, die Erzählung einer Reise die einem erschwert wird und am Ende die Auflösung. Merken Sie sich, dass der Held beim Data-Storytelling in der Regel der Kunde sein soll und nicht Ihr Unternehmen!

Storytelling

Storytelling im Hinblick auf Daten

In der Regel sind Datenstories nicht abgeschlossen. Sie laden zur offenen Diskussion ein und zur Ergebnisfindung. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Instrument, um Erkenntnisse zielführend zu übermitteln und gute Entscheidungen zu treffen. 

Bei Stories in Verbindung mit Daten gibt es nicht immer ein Happy End, wie bei einem Märchen oder Film.

Wie Sie in 3 Schritten eine Data-Driven Story entwickeln!

  1. Beschreiben Sie die Ausgangssituation!

Liefern Sie den notwendigen Kontext und definieren Sie das Ziel Ihrer Story! Ihre Geschichte muss interessant für Ihre Zuhörer sein. Wenn Sie mit dem Vertrieb reden, sollte beispielsweise der Umsatz eine Rolle spielen. Allgemein sind Verbesserungen für Kunden immer ein gute Aufhänger. Zu wem genau sprechen Sie und wie ist der Wissensstand bei Ihren Zuhörern?

Stellen Sie sich auch die Frage, warum Sie auf welche Daten schauen und welche KPIs betroffen sind. Wo haben Sie die Daten erhoben und was sind Ihre Annahmen? Sind die Daten allgemeingültig oder gelten Sie nur unter bestimmten Bedingungen?

  1. Schildern Sie Ihre Entwicklungen! 

Beschreiben Sie Ihre Entwicklung möglichst anschaulich. Achten Sie hierbei auch auf die richtige Visualisierung. Was wollen Sie im Kern aussagen? Was soll Ihre Zielgruppe mitnehmen?

Sorgen Sie dafür, dass jede Grafik und jede Folie selbsterklärend ist. Wählen Sie nur relevante Daten aus, die Ihre Story unterstützen. Ganz wichtig: Visualisierung unterstützt Ihre Geschichte, aber sie ersetzt sie nicht! Je mehr Informationen Sie zeigen, desto mehr wird beim Zuhörer eine innere Spannung aufgebaut. Daten sind Höhepunkte in einer übergreifenden Geschichte. 

Arbeiten Sie klassische Elemente zur Steigerung der Spannung ein: Nutzen Sie Überraschungen, unerwartete Inhalte, Herausforderungen, Widerstände. Im Gegensatz dazu können Wendepunkte, Trends, Ausreißer oder unerwartete Ereignisse Aufhänger sein. 

Achten Sie darauf, dass Sie Farben behutsam anwenden. Worauf soll der Blick besonders gelenkt werden? Was genau möchten Sie herausstellen? 

  1. Steigern Sie Ihre Aktionen!

Am Ende sollten Sie klar darstellen, was Ihre Alternativen sind. Sollten Sie Folien nutzen, schreiben Sie den zu diskutierenden Punkt unbedingt auf. Wenn es möglich ist, sollten Sie zusätzlich eine Handlungsempfehlung mit entsprechender Begründung aussprechen. So können Sie Diskussionen ankurbeln!

Nutzen Sie Storytelling zum Thema Führung und Leadership!

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass Geschichten ein wichtiger Teil der Führung sind. Und vielleicht haben Sie dann das getan, was die meisten Leute tun wenn sie dies hören: Sie haben genickt und mit den Achseln gezuckt und sich gefragt, was damit genau gemeint ist.

Wir benutzen jeden Tag informell Geschichten: Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade bei einem Geschäftsessen und es werden Geschichten von der Familie erzählt oder es wird darüber gesprochen, wo man herkommt. Zusätzlich kann es sein, dass in Gesprächen nach Gemeinsamkeiten gesucht wird wie zum Beispiel gemeinsame Bekanntschaften oder Unternehmer, die beide Gesprächspartner persönlich kennen. 

Durch Ihre Story wird ein Beitrag erst lebendig! Der Beitrag spiegelt nur das wieder, was Sie erlebt haben und weckt dadurch auf ganz natürliche Art und Weise das Interesse der Leser. Wenn Sie Geschichten aus dem Geschäftsleben erzählen, übertragen Sie Führungs-DNA in der gesamten Organisation! Das Ziel Ihrer Geschichte sollte dann sein, dass die Leute Ihre Geschichte auf allen Ebenen verstehen. Bei den Zielpersonen muss ankommen, welche Art von Zielen und Absichten Ihre Führung im Kopf hat und erreichen möchte.

Herausforderung der aktuellen Zeit!

Heutzutage müssen Unternehmen in der schnellen Welt der Transformationskultur in der Lage sein, sich schnell mit neuen Möglichkeiten zu verändern. Sie müssen sich anpassen und widerstandsfähig sein. Besonders wichtig wird auch, dass die Führungskräfte die Geschichten der Zugehörigkeit erzählen, damit die Menschen sich geschätzt, einbezogen und vor allem als Teil der Lösung für alle und für alle auftretenden Herausforderungen fühlen.  

Eine gute Übung für das Storytelling ist die Mitarbeiterbindung. Diese wird von Aktionen begleitet, die die Geschichten unterstützen. Andere Male sind die Geschichten interessant, die uns während der herausfordernden Teile unserer Arbeit stärken oder beleben. Studien zufolge ist es fast nie eine Frage der Bezahlung, wenn ein Angestellter sich eine neue Arbeit sucht. Der Rückzug eines Arbeitnehmers kommt meistens dann, wenn er nicht mehr das Gefühl hat, eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben. 

Die richtigen Wachstumsgeschichten und Zugehörigkeitsgeschichten sind lebenswichtiger als jede Gehalts- oder Titelerhöhung.

Storytelling richtig umsetzen!

Im Folgenden haben wir für Sie 5 Tipps für eine gelungene B2B-Story erstellt. Mithilfe dieser Stichpunkte im Kopf, können Sie gezielt gute Geschichten schreiben, deren Inhalte überzeugen werden:

  1. Für eine gute Geschichte brauchen Sie einen Grund, warum Sie sie erzählen wollen. Jedes Märchen hat seine eigene Moral und lehrt dem Zuhörer etwas. So hat auch jede Produkt- oder Markenstory die Absicht, einen Grund zu liefern, warum das eigene Produkt sinnvoll ist. Zeigen Sie den Lesern, warum Ihre Geschichte es wert ist, erzählt zu werden!
  2. Eine gute Geschichte hat einen persönlichen Hintergrund. Sie hat einen Helden, mit dem sich der Leser identifizieren kann. Storytelling fokussiert sich nicht auf bestimmte Zielgruppen oder Unternehmen. Mit Storytelling können Sie jeden Leser individuell erreichen, da Sie Ihre eigene Geschichte erzählen.
  3. Gute Geschichten sind konfliktreich! Geschichten, die immer nur positive Inhalte vermitteln und zeigen, wie Erwartungen erfüllt werden, werden schnell als unglaubwürdig und langweilig empfunden. Es erfordert Mut, über schwierige Herausforderungen und Situationen zu berichten. Aber gerade das ist es, was einen Beitrag besonders spannend und vielseitig macht. Traditionelle Marketingprofis neigen oft dazu, Produkte und Dienstleistungen nur in einem positiven Kontext hervorzuheben. Dabei braucht eine gute Geschichte Probleme und Konflikte, die gelöst werden können!
  4. Gute Geschichten sind emotionsreich! Sorgen Sie dafür, dass Sie große Emotionen, durch Spannung, Überraschungen und Empathie beim Leser hervorrufen. Emotionen sind der Grund, warum wir uns Geschichten besser merken. Sie sind der Grund, warum Geschichten überhaupt weitererzählt werden.
  5. Stellen Sie sich immer die Frage: “Ist meine Geschichte so gut, dass sie weitererzählt wird?” Denn eine gute Geschichte ist viral. Nutzen Sie immer diesen Qualitätstest, egal ob beim Storytelling, nach einer Präsentation oder nach einem Telefonat mit einem potenziellen Kunden!

Storytelling gehört einfach dazu!

Gerade im B2B-Sektor warten viele Geschichten darauf, in die Öffentlichkeit getragen zu werden und ihr Potenzial zu entfalten! Sie brauchen nur den Mut, die richtigen Stories zu erzählen und vor allem Ihre passende Geschichte zur richtigen Zeit zu wählen.

Durch Ihre eigene Geschichte können Sie viele Menschen erreichen und so garantiert eine große Reichweite an Menschen erzielen, die Ihre Geschichte hören sollen! Je individueller, desto besser!

Nun sind Sie an der Reihe!

Befassen Sie sich mit den 5 genannten Tipps für Ihre erste Story und befolgen Sie diese! Probieren Sie es einfach aus. Sie werden schnell merken, dass man Ihre Beiträge liest und diese anschließend geliked und geteilt werden! So können Sie bald noch mehr Beziehungen mit Interessenten und Kunden bei LinkedIn aufbauen.

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